Wochenimpuls – fehl am Platz?

Im Sommer war ich mit einer Freizeit für junge Erwachsene, die vom Bibellesebund organisiert wurde auf Korsika. Letztes Wochenende hatten wir das Nachtreffen von dieser Freizeit. An dem Wochenende gab es eine Andacht zum Thema zu Hause. Zu Grunde lag der Andacht das Lied Zuhause von Max Giesinger (ihr könnt es euch ja anhören) und der Bibeltext Johannes 17, 1-26.


 Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen: Verherrliche deinen Sohn, auf dass der Sohn dich verherrliche; 
2 so wie du ihm Macht gegeben hast über alle Menschen, auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast: das ewige Leben. 
3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 
4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. 
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 
7 Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt. 
8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast. 
9 Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein. 
10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. 
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. 
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. 
13 Nun aber komme ich zu dir, und dies rede ich in der Welt, auf dass meine Freude in ihnen vollkommen sei. 
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 
15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 
18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 
19 Ich heilige mich selbst für sie, auf dass auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 
21 dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, 
23 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. 
24 Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe die Welt gegründet war.
25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 
26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

Johannes 17, 1-26


Ich gehe nicht auf alle Verse ein sondern nur auf die die mir besonders wichtig sind oder aufgefallen sind.
Als erstes ist mir Vers 3 aufgefallen. Da ist davon die Rede, dass das ewige Leben darin besteht zu wissen das Gott der einzig wahre Gott ist und er uns seinen Sohn gesandt hat. Ich finde das im Alltag manchmal ganz schön schwer. Manche Dinge die passieren oder Entscheidungen die ich treffe suche ich öfter Gottes Willen oder was er mir damit sagen möchte. Ein Vers der mir auch noch aufgefallen ist, ist Vers 16. Da redet Johannes davon, dass die Menschen nicht zu dieser Welt gehören sowie auch er Johannes nicht zu dieser Welt gehört. Damit ist gemeint, dass wir uns manchmal in dieser Welt nicht zugehörig fühlen. Ja wir fühlen uns manchmal auch fehl am Platz und fragen uns warum uns Gott gerade an diesen Platz gestellt hat. Wir fühlen uns überfordert und denken wir schaffen es nicht ja wir denken das wir unseren Aufgaben nicht gerecht werden. Zuletzt möchte ich noch auf Vers 23 eingehen. Da ist davon die Rede das Gott für uns da ist und uns zur Seite steht. Er liebt uns und hat uns seinen Sohn gesandt. Zum Schluss noch zwei Fragen: Wo ist dein Zuhause? Wo fühlst du dich Zuhause?

Wochenimpuls von Jasmin

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