Wochenimpuls – Nie genug haben.

Hallo ihr lieben,
hier kommt mein kleines Erlebnis mit Gott in Frankreich/Paris.

Ich bin zur Zeit in Frankreich und genieße die Menschen , die Sprache, die Luft, die Kultur, die Gebäude, die Straßen, und vieles mehr. Ich fühle mich sehr wohl, ich habe die richtige Menschen um mich und gute Gespräche und Begegnungen. Eigentlich alles super! Eigentlich!?
Wären doch meine Bedürfnisse nicht so stark nach mehr.
Ich laufe an der berühmtesten Straße Paris, „Champs elysees“. Wer die Straße kennt weiß das da ziemlich schöne Sachen gibt, für sehr viel Geld! Ich laufe vorbei und denke, ich wäre so gerne reich dann könnt ich mir das alles gönnen. So viele tolle Kleider, Schuhe, Kleidung, Möbel und Essen! Ich möchte so gern reich sein.
Aber, … bin ich eigentlich Reich?
Ohh ja ich bin Reich! Du auch!
Ich besitze viele schöne Kleidung. Ich kann mir Geschenke für andere leisten. Ich habe ein Bett auch wen ich ihn nicht besonders gemütlich und komfortabel finde. Ich habe eine gut beheizte Wohnung. Super tolle Nachbarn. Ich besitze eine Küche, ein Wohnzimmer, abgetrennten Schlafraum. Ich wohne allein. Ich habe tolle Kollegen und Freunde die mich schätzen. Ich habe Eltern und Familie die mich lieben und wertschätzen auch wenn wir uns manchmal streiten. Ich bin talentiert und habe Gott in meinem Herzen und an meiner Seite. Ich bin in Frankreich und kann genießen das ich mit bin. Ich bin Reich!
Doch warum möchte ich mehr? Reicht mir das nicht?

Gestern „20.03.2019“ war ich mit meiner Gruppe in Pariser Metro unterwegs da unser Hotel relativ abseits von Paris liegt, genauer liegt es in einen viertel wo Asylanten Leben. Letzt endlich waren wir aus der einen Linie raus und müssten auf die andere wechseln. Im Zug Kamm uns ein Mann entgegen der nichts hatte außer Kleidung und seiner Tasche. Er bat um Geld und keiner hat ihn was gegeben, auch ich nicht!
Wir waren raus und müssten wieder auf eine Linie Wechseln. Auf den Weg dahin sah ich eine Decke auf den Boden mit ein paar Strümpfen und Brot darauf. Ich fragte mich wo der Man wäre. Ich wusste nicht was ich tuen soll. Er tat mir Leid. Den ganzen Tag meinte jeder was für ein schreckliches Hotel wir haben und wie wir das überleben sollen. Doch dieser Mensch in Metro hat nicht mal ein Zimmer. Ich habe die ganze Zeit mich geschämt da vorbei zu gehen und nicht unternehmen zu können. Das einzige was ich machen konnte war beten. Ich betete für die Menschen.
In den viertel wo wir untergebracht waren kammen uns auch viele Frauen entgegen und betelten um Geld. Wieder konnte ich nichts machen ich war wie erstarrt. Sie taten mir so Leid. Den Menschen ging es nicht so gut wie mir! Und ich meckere das ich mehr Geld möchte🙈.
Ich meckere das ich mehr will. Andere Regen sich auf und meckern. Wie sind verwöhnt. Wir haben hohe Bedürfnisse.
Warum hat der Mensch immer höhere Bedürfnisse?
Besitze ich 1€ möchte ich 2€, besitze ich 100€ möchte ich 500€!
Wir verlangen so viel und vergessen das wir genug haben.
Doch letztendlich haben wir doch alle am Ende ein Hemd und dies hat nicht mal Taschen. Wenn wir in den Himmel kommen werden wir die Sachen nie mitnehmen können nur die Erinnerungen. Während ich dies hier auf schreibe fallen mir ein paar träume ein, die ich mal geträumt habe: Von einkaufen und ich durfte mein Korb richtig voll machen mit den tollsten Sachen und als ich das alles hatte, bin ich aufgewacht und hatte davon nichts mehr, nur den Traum. Ähnliche träume hatte ich schon ganz oft. Ich bin aufgewacht und war traurig das ich das nicht behalten durfte.:( Ich habe mir oft darüber Gedanken gemacht warum ich ständig davon träume.
Doch wenn ich jetzt so überlege wollte mir Gott nur sagen das ich nichts mitnehmen kann oder benötige. Das ich genug habe und glücklich sein darf.

Ich möchte euch damit sagen das ihr euch nicht an Gegenstände oder Geld bindet sollt. Haltet euch an Gott.
1. Er wird euch das nötigste geben. Er weiß was ihr braucht. Genauso wird er euch auch so viel last geben wie viel ihr es aushalten könnt. Er weiß was für euch gut ist! 2. Haltet Erinnerungen und Erlebnis fest nicht die Sachen oder Geld! „Das letzte Hemd hat keine Taschen“

Wochenimpuls der Jugendkommunität von Walliy

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