Wochenimpuls – Gott und die Welt

Dies ist ein erstes Mal.
Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte nicht ewig überlegt, worüber ich
schreibe. Ewig Zeit hatte ich ja schließlich auch. Nun verwerfe ich mal alles Wirre, das mir die
letzten Tage durch den Schädel schwirrte.


Heute Morgen. Schule. Erste Einheit. Well, nicht ganz. Unser Informatikunterricht fände an
einem anderen Ende Weimars statt. Da bin ich also gemütlich eine halbe Stunde vom Bahnhof
dorthin gelaufen, bloß um dann zu erfahren, dass diese Einheit ausfällt. Was macht man, wenn
man eine weitere halbe Stunde zur eigentlichen Schule läuft? Hörbuch. Neues Testament.
Matthäus. Bergpredigt. Klassiker. Nice. Noch eine Weile weiter bin ich versunken in Gedanken
gen Schule gelaufen und habe über das Gehörte nachgedacht. Meine Zeit hat dann noch
gereicht, etwas zu lesen, einen Smoothie zu trinken, die kühle Brise zu genießen und nochmal
kräftig zu beten.


Da war auch schon Zeit für den Deutschunterricht. Wir sprachen über die Zeit der Aufklärung.
Das Gespräch entwickelte sich gut, bis der Glaube, nun, die Kirche des 18. Jahrhunderts,
thematisiert wurde. Viele verwechselten diese Institution mit dem Glauben und den
tatsächlichen Lehren Jesu und so versuchte ich, über einige Missstände aufzuklären. Was soll
ich sagen … beim ein oder anderen trifft nicht jedes Wort auf fruchtbaren Boden. Vor allem
bei der Frage um Leid auf unserer Erde. Die Mehrheit aber schien auf dem rechten Fuß
aufgestanden zu sein und bat offene Ohren. Ende des Liedes war, dass die Mehrheit sich einig
war, dass Gott und Wissenschaften sich einfach nicht widersprechen. Wir führten das Thema
stellenweise noch etwas aus und gegen Ende der Einheit bekamen wir noch etwas kleines zu
Lesen. Ein paar gute Texte und Worte meiner Lehrerin später schwieg urplötzlich auch der
letzte pessimistische Wannabe-Philosoph und ich spürte, dass dieses Gespräch sich gut
entwickelte (Einen kleinen Ausschnitt aus den Texten packe ich noch ins Dokument). Ich
hoffe, dass sich ein paar Leute inspiriert fühlten, den rechten Weg zu gehen.


Kein Schritt in die richtige Richtung ist vergebens.


Unser Glaube ist stark. Unser Gott ist stark. Stärker als jeder, der seinen Namen nicht preist.
Stärker noch als jeder, der spottet. Der Vater ruft seine Kinder, doch gibt es solche, die ihre
Ohren verschließen, oder seine Worte nicht verstehen. Meine Ohren, hoffe ich jedenfalls,
stehen weit offen wie Segel – bereit, sein Wort zu hören. Auch meinen Weg zu ihm will ich
weiter gehen. Das Gebet stärkt uns, unsere Ohren zu öffnen, sein Wort zu hören und es
anzunehmen und es stärkt uns, dass wir auch jeden noch so hindernisreichen Weg gehen
können – zu IHM. Lasst uns beten, für die, die den Herrn noch nicht gehört haben. Lasst sie
uns mitnehmen auf unseren Weg, oder zeigt ihnen ihren eigenen. Kein Mensch sollte enden,
ohne mit dem Herrn gelebt zu haben.

  • Wochenimpuls von Daniel He.

Wochenimpuls – Dem Feind keine Macht geben

„Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann“

1. Petrus 5,8

Ich möchte meinen Impuls diese Woche zum Thema Anfechtung und Versuchung des Teufels geben. Mir ist das in letzter Zeit immer mehr bewusst geworden, wie präsent dieses Thema doch eigentlich immer in unserem Alltag ist. Ständig fühlen wir uns irgendwie Gott so fern, überspringen Gebetszeiten und Lobpreis, weil wir uns nicht danach fühlen oder haben schlechte Gedanken über uns selbst und andere. Für mich ist es dabei total wertvoll zu wissen, dass das nicht mein Normalzustand sein sollte, auch wenn es oft so kommuniziert wird, als ob es etwas normales ist und etwas unter dem jeder leidet. Als Christen sollte das nicht unser normaler Alltag sein! Diese Dinge kommen vom Feind, der nur eine Absicht hat und zwar uns von Gottes Wahrheit abzubringen. Dabei kann unser Glaube noch so stark sein, der Teufel wird uns trotzdem versuchen zu verführen. Das hat er schließlich auch selbst mehrere Male (erfolglos) bei Jesus in der Wüste versucht. Wichtig ist aber, dass unser Glaube den Anfeindungen und Versuchungen stand hält. Dafür ist es nötig, sich bewusst zu machen, dass der Teufel unsere Schwächen genau kennt und uns mit versteckten Lügen versucht zu Fall zu bringen. Was können wir dagegen tun ? Zum Ersten ist es entscheidend , es nicht passiv über uns ergehen zu lassen und zu warten, dass bessere Zeiten kommen werden. Wir können aktiv dagegen angehen.
Gott hat uns für diesen Kampf ausgerüstet:


“ Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.“

Epheser 6, 11

Wir können uns gegen die Angriffe schützen, indem wir uns bewusst immer wieder die WAHRHEIT vor Augen führen, also Bibel lesen. Hilfreich ist auch sich seinen Schwachpunkten bewusst zu sein und Situationen, in denen die Möglichkeit besteht versucht zu werden, bewusst aus dem Weg zu gehen. Oder sich für jede dieser Lügen eine Bibelstelle heraus zu schreiben, die die Lüge „vernichtet“ und immer wieder, wenn der Teufel mich an diesem Punkt verführen will oder zweifeln lässt, die passende Stelle parat zu haben. Außerdem hilft natürlich auch immer beten, besonders auch direkt in der Situation, auch wenn wir uns dann nicht danach fühlen, sich trotzdem überwinden dazu! Und den Teufel bewusst ignorieren, sich bewusst machen, dass man gerade unter Anfeindung steht und es dennoch bewusst beiseite zu schieben. Auch wenn das alles ziemlich schwer und herausfordern ist, können wir uns immer bewusst machen, dass Jesus bereits gesiegt hat !

  • Wochenimpuls von Sarah

Wochenimpuls – God first

Hey liebe Leute,

diese Woche bin ich mit dem Impuls dran. Ich musste schmunzeln, weil ich, genau wie letztes Semester, in der ersten Uni-Woche an der Reihe war und wieder bin. Und ich musste auch feststellen, wie krass die Parallelen zur damaligen Situation sind.

Gerade sitze ich im Café, vorerst zum letzten Mal. Seit ich weiß, dass es einen erneuten lockdown gibt, möchte ich vor allem den Restaurant- und Café-Betrieb noch nutzen. Auf der einen Seite habe ich in den letzten Wochen damit gerechnet, dass wir wieder mit mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen müssen und auf der anderen Seite habe ich mein Leben fröhlich ohne Corona geplant, zum Beispiel wie meine Woche im Semester aussehen sollte: Studieren. Im Café sein. Sport machen. Wie meine Wochenenden aussehen sollten: entweder Wochenend-Seminare oder Besuch in Hildesheim empfangen/ selbst Menschen besuchen fahren.

Ja, ihr denkt vielleicht, und wieso erzählt sie das? Dass sich diese konkreten Vorhaben nun nicht realisieren werden, hat mich kalt erwischt. So kalt, dass ich mich in den letzten Tagen in ungesunden Gedankenspiralen verlor. Dass ich nicht in dieser Stadt sein mochte, weil ich das Gefühl habe, hier keine Leute zu haben, die „für mich sind“ oder diese Zeit gemeinsam mit mir durchstehen würden. Sondern jeder irgendwie ohne mich. Dies war vor einigen Tagen und seitdem habe ich Leute gesehen und mit Ihnen geredet, aber trotzdem ist es nicht so, dass ich für jemanden die „number one“ wäre – versteht ihr was ich meine? Ich dachte: wer in aller Welt bin ich ohne die anderen?

Mir kam der Gedanke: Wie wichtig ist mir die menschliche Sozialisation und spielte GOTT eine Rolle in meinem übermäßigen Sorgen? Der GOTT, der sagt, dass er mich nicht verlässt, wenn alle Menschen es tun? Ich habe realisiert, dass ich mit Gott und den Menschen gleichermaßen in Beziehung lebte. Aber Gott soll zuerst kommen und nicht die Menschen. Wenn ich nur aus Menschen lebe, was mache ich, wenn ich niemanden sehe? Ist Jesus meine erste Sozialisation – so wie es mir am besten tut – oder aber bin ich mir selbst der Nächste oder meine Familie oder mein Partner oder meine Freunde oder etwas philosophischer, die Melancholie oder die Gedanken an Sex/ die Zukunft/ die Vergangenheit? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass all jene nicht bis zum Ende tragen. Aber Jesus, der tut es. Er trägt mich durch. Ich hätte ohne (zukünftigen) lockdown nie in dieser tiefen Weise erkannt, dass ich in einem Missverhältnis von GOTT und den Menschen lebe. Ich möchte NUR aus Gott leben, denn alles andere ist trash (auf kurz oder lang). Ich habe dazu einen Vers für euch: „ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“ aus Philipper 3,8.

Ja Menschen, das ist vielleicht hard und hardcore, aber im Moment fühle ich es so. Ich möchte mich damit keinesfalls als über-geistlich darstellen & wenn Ihr denkt, Johanna was geht bei dir?!, dann sagt es bitte bitte. Es ist die Gewichtung, sind die Prioritäten, besser gesagt: DIE Priorität, die sich nur in Jesus veräußern kann. Und dann kommen die anderen Dinge, in denen es aber auch wieder um Jesus geht. Ich glaube, dass ich das gerade unnormal lerne (und unnormal lernen werden in den lockdown-times!), in erster Weise aus der Gottesbeziehung zu leben. Es wird schwer werden, nicht jeden Pups mit jemandem zu teilen. Aber wenn ich das so schreibe, merke ich auch, wie sehr ich Bock darauf bekomme, meinen Alltag, die kleinen und großen Freuden und Leiden, einfach direkt Jesus zu erzählen. Ich bin gespannt, wie er reagiert.

Wie geht es Dir damit?

Photo by nappy on Pexels.com
  • Wochenimpuls von Johanna

Wochenimpuls – Stolz und Weisheit

Durch den Kleinen hat sich mein Leben sehr verändert. Schlafen, Wickeln, Stillen und irgendwo dazwischen meine eigenen Bedürfnisse befriedigen. Klingt eigentlich gar nicht so schwer, zudem habe ich ja auch noch D an meiner Seite, der mich sehr unterstützt. Und doch komme ich immer wieder an meine Grenzen. Das es mir immer mal wieder an Schlaf mangelt ist jetzt nicht überraschend. Doch das ich sowohl an die Grenzen meiner Geduld, als auch Ideen was man noch machen könnte (mit dem Kleinen) hätte ich nicht erwartet. Da laufe ich verzweifelt mit wie am Spieß schreienden Baby auf meinem gefühlt fast abfallenden Arm durch unsere Wohnung und fühle mich als schlechteste Mama der Welt und denke „Herr hilf mir“. Und auf einmal kommt mir die Idee, den Kleinen anders auf den Arm zu nehmen /hinzulegen/ was auch immer und er schläft ein.

Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist , soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt.
Jakobus 1:5 HFA

Was für eine Zusage.

Leider fehlt es mir oft am eingestehen, dass ich Gottes Hilfe brauche. Ich möchte es alleine schaffen und merke doch immer wieder das ich es eben nicht hinbekomme. Aber auch dann kann ich noch zu ihm kommen, ohne Vorwürfe.

Ich möchte lernen meinen Stolz zu überwinden.

Kennt ihr das auch?

  • Wochenimpuls von Michelle

Wochenimpuls – only Jesus

Heute hatte ich eine Prüfung, in der es unter anderem darum ging, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit glaubt, aber keiner die große ganze Wahrheit jemals erkennen kann. Das Thema hat teilweise meine Gedanken etwas zerstört. Auf einmal hab ich mich gefragt, warum ich geringer Mensch davon ausgehe, dass meine Wahrheit (der Glaube an Gott, JC und holy spirit) die richtige ist. Wenn Nietzsche sagt, dass Gott tot ist und Freud davon ausgeht, dass die Vorstellung von Gott nur eine kindliche Neurose und Illusion ist, bilde ich ihn mir vielleicht nur ein, damit ich meinem Dasein irgendeine Bedeutung gebe.
Aber die beiden Philosophen reden auch ein bisschen bullshit, wenn ihr mich fragt.
Weil, Gott ist halt krass und auch ziemlich lebendig, war er immer, wird er immer sein.
oft, wenn ich an theologischen oder auch wissenschaftlichen Diskussionen teilnehme, zweifle ich so schnell, vor allem an meinem Verstand. Aber sobald ich in die Bibel schaue oder mit Gott rede, dann ist alles so klar. Er ist da, er ist heilig und manche Menschen sind zu stolz um ihn wahrzunehmen. neulich, als ich so eine Krise hatte, hab ich Rahel angeschrieben und sie erwähnte einen Vers, der so bekannt, aber auch so wichtig ist:
Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben!“ Johannes 14:6
Er ist die Wahrheit. Ich hab das auch echt schon oft genug erfahren, sodass ich das mit vollem Herzen glauben kann.
Es wird immer Menschen geben, die glauben, dass sie mit ihren eigenen Ideen recht haben, sich über Gott stellen und sich für sonst wie schlau halten. Und klar, vielleicht werden wir nie die ganze Wahrheit erkennen.
Aber wir kennen Jesus und das ist das Beste, das uns passieren kann.

  • Wochenimpuls von Anna-Lena

Wochenimpuls – Barmherzigkeit

Aloah, ihr lieben Leute. 🙂
Hier kommt ein Impuls der Woche.
Ich weiß nicht, wer von euch sich daran erinnert, aber W, M, F und ich waren ja im letzten Jahr im Juni auf dem Kirchentag. Das war richtig cool und wir konnten viel über Volkenroda reden, aber worum es mir heute geht:
Eines Tages hatten wir eine Pause und sind durch ein paar Straßen Dortmunds geschlendert – an den ganzen coolen Aktionen, Musikern und Ständen von Kirchentagsleuten und vielen vielen Besuchern vorbei. Und irgendwann sind wir an einem jungen Kerl, der auf der Straßenseite saß, vorbeigelaufen. 10 Sekunden später ist M umgedreht und zu ihm hingegangen, weil sie es nicht ausgehalten hat, ihn da einfach so zu sehen und machte Bekanntschaft mit X.
Ich will hier kein Laudatio über M halten, sondern eher meine Gedanken teilen: Ich dachte mir dann so: Woah. Wie traurig ist es denn bitte, dass hier die ganze Zeit Kirchentag ist und an Tag 4 fällt einer Azubine auf, dass X echt mal neue Schuhe gebrauchen könnte und zahlt das aus ihrer Kasse.
Wie kann es denn sein, dass hunderttausend Christen auf einem Haufen sind und dass die Leute, die gezwungenermaßen am gleichen Ort sind, davon nur (das ist sicherlich überdramatisiert) Lautstärke mitbekommen?
Ich will hier auch nicht die großen Kirchenvertreter schlecht reden, die nicht ihrer Verantwortung entsprechend gehandelt haben oder so, sondern einfach sagen: Leute, wir sind Christen. Lasst uns bitte auch so handeln.
Ich muss mir da volle Lotte an die eigene Nase fassen! Ich wäre einfach vorbeigelaufen – „Ich bin ja schließlich nur eine FSJlerin und nur für Volkenroda zuständig und habe gerade Pause.“.
Aber es ist totaler Quatsch, zu glauben, irgendwer sollte da jetzt eher helfen als ich und ich wäre nicht erfahren genug oder so.

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

Diese Welt braucht uns! Und nur, weil die anderen im Raum auch Christen sind, aber nicht so handeln, legitimiert das nichts für uns. Lasst uns andere ausreden lassen, ihnen zuhören, ihnen vergeben, ihnen zweite und dritte und 49ste Chancen geben, ihnen liebevoll begegnen, nicht auf unseren materiellen Vorteil schauen. Was wir ihnen tun, das tun wir Jesus!

  • Wochenimpuls von Rahel

Wochenimpuls – Kind Gottes

Photo by Jessica West on Pexels.com

Gestern hab ich den halben Tag mit nem Mädel (grade 7) aus meiner Kirche verbracht. Und mir ist wieder mal aufgefallen, wie viel ich von Kids noch lernen kann! Und das obwohl da so vieles ist, das sie noch nicht weiß oder kann.
Ihr selbstverständliches Vertrauen wenn sie betet, ihre Direktheit: wir hatten ein Treffen mit einer handvoll Menschen aus der Kirche, sie war mit ihrem Papa dabei. Als wir uns am Ende gegenseitig gesegnet und gesalbt haben und ich ihr erklärt habe was ’salben‘ ist wollte sie dass ich die ganze Flasche Öl über ihrem Kopf ausgieße.
Und sie hat so selbstverständlich für einen jungen Mann gebetet, der krank war (es ging ihm fast zur selben Zeit wieder echt gut!).

In Johannes 1,12 steht: “Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“

Und als Kinder Gottes dürfen wir uns so benehmen – Dinge erbitten, nicht nur ein bissel (Öl auf die Stirn), sondern die volle Ladung. Nicht nur ein ‚bitte, bitte wenns geht hilf da‘ sondern wir dürfen darauf vertrauen dass Gott kann und will und gerne handelt wenn wir zu ihm kommen.

Einen Satz den ich mir vor kurzem aus einer Predigt gemerkt habe passt gut dazu: Glauben heißt mit Gott ich sehe was, das du nicht siehst zu spielen. Manchmal beschreibt Gott was, das wir noch gar nicht sehen können…. glaubst du ihm?

  • Wochenimpuls von Ruth

Wochenimpuls – Das schöne Leben

Hier mal ein bisschen was Persönliches, aber ich glaube es ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen: Ich habe in der letzten Woche so alle Gefühle durchlebt, die man sich nur vorstellen kann, weil ich gerade eine Trennung hinter mir habe. Worum es mir geht ist das, was oftmals damit verbunden ist: die Emotionen. Und ich sage euch, das waren haufenweise. Los geht es mit Trauer, Angst und Verzweiflung und einer ziemlich großen Dosis Selbstmitleid. Aber das, was noch viel schlimmer war, war die Wut. Ich wurde so wütend auf ihn und auf mich, das Ganze war wie ein riesiges schwarzes Loch und ich habe mich gefühlt, als wäre ich zu allen Dingen fähig, aber am meisten wollte ich Leute verletzen, weil ich verletzt worden bin. Ich kam zum Glück zu dem Punkt, wo ich beruhigend von außen eine Perspektive auf die ganze Situation bekommen habe. Das ist auch eine Sache, die ich immer mehr in meinem Leben lernen muss und zwar die Kontrolle von mir selbst.
Alle Emotionen, die wir haben, sind eine Stärke, wir können ausdrücken, was wir fühlen. Aber sie sind auch eine riesige Gefahr. Sie können unseren Blick auf Dinge verfälschen und uns zu Sachen treiben, die wir, nüchtern betrachtet nicht tun sollten und auch nicht wollen. So ist das zum Beispiel mit Lust und Leidenschaft in Momenten, wo wir uns geliebt fühlen wollen und unser ganzes Sein Personen hingeben, die uns nicht guttun. Oder Hass und Wut auf Menschen, weil wir nicht mit dem klarkommen, was wir selbst sind und das dann auf andere projizieren.
Und das ist nicht Gottes krasser Plan für unser Leben. Klar, wir dürfen fühlen, wir sollen fühlen und werden so weich und offen für Personen in unserem Leben. Aber wir sind nicht dazu bestimmt uns von bösen Emotionen leiten und uns so das schöne Leben verderben zu lassen. Denn Gott gibt uns seinen Geist und das ist eine unfassbar gute Kraft, die gegen die schlechten Gedanken kämpft und siegt. Jesus hat schon gesiegt, wisst ihr, das bedeutet, dass all das Böse uns gar nichts kann, wenn wir voll und ganz das Gute annehmen. In Galater 5: 16-22 findet man was dazu:

„Darum sage ich euch: Lasst euer Leben von Gottes Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können. Denn eigensüchtig wie unsere menschliche Natur ist, will sie immer das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander, so dass ihr das Gute, das ihr doch eigentlich wollt, nicht ungehindert tun könnt. […] gebt ihr eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. […] Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung.“


An dem Abend, wo ich voller Wut und Verzweiflung war, habe ich gebetet, ich wollte nicht länger von dieser Wut beherrscht werden und schlecht gelaunt sein. Ich habe Gott gebeten mir zu helfen, dass ich wieder ruhig werde. Und das hat geklappt. Ich weiß, ich und wahrscheinlich auch ihr, wir kämpfen jeden Tag diesen Kampf wieder, ob wir blind unseren Gefühlen hinterherjagen oder uns für die schwierigere Variante entscheiden, nämlich in dem Frieden Gottes zu leben. Klar, man wird mal wütend, war Jesus ja auch, aber vor allem war er auch ein ziemlich entspannter Typ. Und ich glaube sowas will ich auch. Entspannung anstatt Chaos. Liebe anstatt Hass. Und Frieden statt Zerstörung. Amen.

  • Wochenimpuls von Anna-Lena

Wochenimpuls – Wahrheit 2.0

Liebe Leute. Hier was Aktuelles beim Impuls der Woche:
Was man heute so in den Medien hört wegen des Corona-Virus, das kann einem ja Angst machen. Wisst ihr was? Irgendwie glaube ich, das Corona-Virus gibt es gar nicht. Das haben die sich doch bloß ausgedacht.
Oder selbst wenn es so was gibt, dann auf jeden Fall gezielt von irgendwem. Bill Gates! Der hat doch Connections zu der Pharma-Industrie. Der will damit doch bloß gewinnen und uns alle zwangsimpfen und dann ist in dem Impfstoff ein Mikrochip drinnen und der dokumentiert dann alles, was wir tun und lassen und lässt Bill Gates davon wissen.

Und wenn ihr euch jetzt denkt: Woah. Was für ein Quatsch: Ich bin ganz bei euch. Ich glaube wirklich ehrlich nicht, dass das viel mit der Wahrheit zu tun hat. Und das ist wirklich schade, weil Wahrheit super wichtig ist!

Paulus schreibt an Timotheus:

2 Verkünde die Botschaft ´Gottes`! Tritt für sie ein, ob sie erwünscht ist oder nicht. Decke Schuld auf, weise zurecht, ermahne und ermutige, und lass es dabei nicht an der nötigen Geduld und an gründlicher Unterweisung fehlen. 3 Denn es kommt eine Zeit, da werden die Menschen der gesunden Lehre ´des Evangeliums` kein Gehör mehr schenken. Stattdessen werden sie sich Lehrer aussuchen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen und die ihnen das sagen, was sie hören möchten. 4 Sie werden die Ohren vor der Wahrheit verschließen und sich Legenden und Spekulationen zuwenden. 5 Du aber sollst besonnen bleiben, was auch immer geschieht! Sei bereit zu leiden; erfülle unbeirrt deinen Auftrag als Verkündiger des Evangeliums; übe deinen Dienst mit ganzer Treue aus.

2. Timotheus 4, 2-5

So. Da haben wir unseren Auftrag. Wir sollen aufstehen für die Wahrheit und an ihr festhalten. Und das nicht nur in Corona-Fragen, sondern ganz allgemein. Vor allem in Jesus-Fragen, aber auch in ethischen Fragen, „Lifestyle“-Fragen.

Das führt uns unumgänglich zu der Frage: Was ist denn nun wahr? Was ist unumstößlich, was steht fest, worauf kann ich mich verlassen? Welcher Lifestyle ist nicht nut gerade hip, sondern hat auch Bestand?
Auf unsere Systeme bezogen: Wie kann ich wissen, dass das Fundament unserer Gesellschaft, unsere Werte zum Beispiel, das Richtige ist? Die Leute, die diese Gesetze aufgeschrieben haben: Woher wollen die denn gewusst haben, was jetzt das Richtige, das Wahre ist? Woher nehme ich mir das Recht, zu glauben, ich würde die Wahrheit in verschiedensten Belangen kennen?

Und wenn ich jetzt Atheist wäre, würde ich mir denken: Tja. Keine Ahnung.
Aber ich bin kein Atheist, sondern ich hab Gott. Und der gibt mir zum Glück gute Dinge zum Nachprüfen an die Hand, die ich hier nur supersuperkurz erwähne:

  1. Den Heiligen Geist, der sich da manchmal zu Wort meldet und Unwahrheit enttarnt.
  2. Die Bibel, in der ganz handfest Wahrheit steht. Und daraus resultierende Kenntnis über Gottes Wesen, an der wir überprüfen können, ob Handlungen gut sind oder nicht (What would Jesus do?).
  3. Unseren Verstand. Zum Evidenzen Überprüfen, Disktutieren und Glaubwürdigkeit Herausfiltern.

Vermutlich steht nirgendwo in der Bibel, was es eigentlich mit diesem Corona-Virus auf sich hat. An der Stelle zieht also vor allem Punkt 3 (und 1?). Trotzdem sehe ich auch da unsere Aufgabe, uns nicht beirren zu lassen und Wahrheit eine hohe Priorität zu geben. Und dazu will ich uns alle damit ermutigen. 🙂💪🏻

  • Wochenimpuls von Rahel

Wochenimpuls – Freude

Ich möchte gern kurz was zum Thema Freude schreiben
Sie war heute das Thema im Gottesdienst, in dem ich war 🙂 ich möchte einige Gedanken daraus wiedergeben.
Der entsprechende Text dazu war Psalm 126, es empfiehlt sich, ihn vorher durchzulesen 📖

(Ein Lied im Höhern Chor.) Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unter den Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan! HERR, bringe wieder unsere Gefangenen, wie du die Bäche wiederbringst im Mittagslande. Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.

Psalm 126:1‭-‬2‭, ‬4‭-‬6 DELUT

Zentral war der Gedanke dass erkaufte Freude nur für kurze Zeit reicht. Ich liebe es zum Beispiel, schöne Dinge zu kaufen. An ihnen freue ich mich und das ist in Ordnung. wenn ich die Dinge jedoch zu meiner Lebens-Ursprungs- Freude mache, hält diese nicht lang an. Ein hipper Bilderrahmen kann es nicht leisten, mich im tiefsten freudig zu stimmen. Genauso wenig wie mein Körper, mein Freund, das Kaufen von bio-Produkten oder der Glaube an mich selbst. Wir können uns nicht selbst froh machen. Das kann Jesus.
Die Fülle Gottes für unser Leben anzunehmen ist die Quelle wahrer Freude. Hochgestochene Worte… in dem Psalm steht: Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Ich verstehe den Vers so, dass wenn es im Leben dunkel und wolkig ist, man sich krass nach Gott ausstrecken kann (aka säen), obwohl man vllt nicht mal glaubt, dass er da ist und daraus lässt er wiederum ganz viel Freude erwachsen und happy sind bei dem, was wir tun (aka ernten) – because of Jesus und nicht wegen der Sachen, die ich oben aufgezählt habe. Und dann erkennen, wie Jesus wirklich ist und wir bekommen eine Freude in uns hineingelegt, die immer bleibt und wenn es mal wieder dunkel wird, ist diese Freude immer noch da. Wie ein Licht, was im Sturm nicht ausgeht.

Eine solche Freude, die auch im Leid erhalten bleibt.

Checkt mal euer Leben auf Freuden: welche sind real und welche sind erkauft oder götzenartig?

In diesem Sinne ! Und ich wollte damit nicht sagen, dass man sich an nichts, außer an Jesus freuen darf. Im Gegenteil!! Ich freue mich zum Beispiel wie Bolle, dass ich am Sa auf ein Baby aus der Gemeinde aufpassen darf.

– Wochenimpuls von Johanna.

Wochenimpuls – Nie genug haben.

Hallo ihr lieben,
hier kommt mein kleines Erlebnis mit Gott in Frankreich/Paris.

Ich bin zur Zeit in Frankreich und genieße die Menschen , die Sprache, die Luft, die Kultur, die Gebäude, die Straßen, und vieles mehr. Ich fühle mich sehr wohl, ich habe die richtige Menschen um mich und gute Gespräche und Begegnungen. Eigentlich alles super! Eigentlich!?
Wären doch meine Bedürfnisse nicht so stark nach mehr.
Ich laufe an der berühmtesten Straße Paris, „Champs elysees“. Wer die Straße kennt weiß das da ziemlich schöne Sachen gibt, für sehr viel Geld! Ich laufe vorbei und denke, ich wäre so gerne reich dann könnt ich mir das alles gönnen. So viele tolle Kleider, Schuhe, Kleidung, Möbel und Essen! Ich möchte so gern reich sein.
Aber, … bin ich eigentlich Reich?
Ohh ja ich bin Reich! Du auch!
Ich besitze viele schöne Kleidung. Ich kann mir Geschenke für andere leisten. Ich habe ein Bett auch wen ich ihn nicht besonders gemütlich und komfortabel finde. Ich habe eine gut beheizte Wohnung. Super tolle Nachbarn. Ich besitze eine Küche, ein Wohnzimmer, abgetrennten Schlafraum. Ich wohne allein. Ich habe tolle Kollegen und Freunde die mich schätzen. Ich habe Eltern und Familie die mich lieben und wertschätzen auch wenn wir uns manchmal streiten. Ich bin talentiert und habe Gott in meinem Herzen und an meiner Seite. Ich bin in Frankreich und kann genießen das ich mit bin. Ich bin Reich!
Doch warum möchte ich mehr? Reicht mir das nicht?

Gestern „20.03.2019“ war ich mit meiner Gruppe in Pariser Metro unterwegs da unser Hotel relativ abseits von Paris liegt, genauer liegt es in einen viertel wo Asylanten Leben. Letzt endlich waren wir aus der einen Linie raus und müssten auf die andere wechseln. Im Zug Kamm uns ein Mann entgegen der nichts hatte außer Kleidung und seiner Tasche. Er bat um Geld und keiner hat ihn was gegeben, auch ich nicht!
Wir waren raus und müssten wieder auf eine Linie Wechseln. Auf den Weg dahin sah ich eine Decke auf den Boden mit ein paar Strümpfen und Brot darauf. Ich fragte mich wo der Man wäre. Ich wusste nicht was ich tuen soll. Er tat mir Leid. Den ganzen Tag meinte jeder was für ein schreckliches Hotel wir haben und wie wir das überleben sollen. Doch dieser Mensch in Metro hat nicht mal ein Zimmer. Ich habe die ganze Zeit mich geschämt da vorbei zu gehen und nicht unternehmen zu können. Das einzige was ich machen konnte war beten. Ich betete für die Menschen.
In den viertel wo wir untergebracht waren kammen uns auch viele Frauen entgegen und betelten um Geld. Wieder konnte ich nichts machen ich war wie erstarrt. Sie taten mir so Leid. Den Menschen ging es nicht so gut wie mir! Und ich meckere das ich mehr Geld möchte🙈.
Ich meckere das ich mehr will. Andere Regen sich auf und meckern. Wie sind verwöhnt. Wir haben hohe Bedürfnisse.
Warum hat der Mensch immer höhere Bedürfnisse?
Besitze ich 1€ möchte ich 2€, besitze ich 100€ möchte ich 500€!
Wir verlangen so viel und vergessen das wir genug haben.
Doch letztendlich haben wir doch alle am Ende ein Hemd und dies hat nicht mal Taschen. Wenn wir in den Himmel kommen werden wir die Sachen nie mitnehmen können nur die Erinnerungen. Während ich dies hier auf schreibe fallen mir ein paar träume ein, die ich mal geträumt habe: Von einkaufen und ich durfte mein Korb richtig voll machen mit den tollsten Sachen und als ich das alles hatte, bin ich aufgewacht und hatte davon nichts mehr, nur den Traum. Ähnliche träume hatte ich schon ganz oft. Ich bin aufgewacht und war traurig das ich das nicht behalten durfte.:( Ich habe mir oft darüber Gedanken gemacht warum ich ständig davon träume.
Doch wenn ich jetzt so überlege wollte mir Gott nur sagen das ich nichts mitnehmen kann oder benötige. Das ich genug habe und glücklich sein darf.

Ich möchte euch damit sagen das ihr euch nicht an Gegenstände oder Geld bindet sollt. Haltet euch an Gott.
1. Er wird euch das nötigste geben. Er weiß was ihr braucht. Genauso wird er euch auch so viel last geben wie viel ihr es aushalten könnt. Er weiß was für euch gut ist! 2. Haltet Erinnerungen und Erlebnis fest nicht die Sachen oder Geld! „Das letzte Hemd hat keine Taschen“

Wochenimpuls der Jugendkommunität von Walliy

Wochenimpuls – Warum lässt Gott das zu?

Die meisten von euch wissen ja aus dem Jahr in dem wir zusammen gewohnt haben, dass ich Migräne habe . Es kommt ganz plötzlich ohne bestimmten Anlass. Erst sehe ich ca 20 min nicht mehr richtig und dann bekomme ich wahnsinnig starke Kopfschmerzen, meistens für den Rest des Tages . Für mich ist und war Migräne schon immer das schlimmste was mit passieren kann. Lieber liege ich mit 40 °C Fieber eine Woche im Bett als einen Tag lang Migräne zu haben . Für Leute, die das nicht kennen ist es oft (verständlicherweise) schwer nachzuvollziehen, wenn es mir von der einen Sekunde auf die andere plötzlich richtig schlecht geht. Vor allem in der Schulzeit habe ich sehr gelitten darunter . Oft habe ich mich gefragt warum ich gerade ich so etwas haben muss ? Was habe ich falsch gemacht, dass ich so etwas haben muss?

Seit einem 3/4 Jahr hatte ich keine Migräne mehr. Ehrlichgesagt habe ich mir schon Hoffnungen gemacht , dass ich es gar nicht mehr bekomme.

Gestern habe ich dann wieder einen Anfall bekommen und heute wieder. Ich habe mich gefragt:“ Gott, warum lässt du das zu? Du siehst doch wie gut es mir ohne die Schmerzen ging , warum lässt du sie wieder zurück kommen ?“ . Gestern habe ich gebetet, dass er die Schmerzen schnell weg nimmt und macht, dass ich schnell wieder fit werde . Dann habe ich heute genau das gleiche wieder bekommen und mich gefragt “ Wieso Gott?“.

Lange habe ich überlegt was der Sinn hinter der Migräne war und was Gott mir damit sagen will.

Umso mehr ich mich damit beschäftigt habe , umso mehr ist mir bewusst geworden, dass ich durch die Migräne die Tage an denen es mir gut geht viel mehr schätze. Ich schätze Dinge , die ich sonst gar nicht wahrnehme viel mehr. Ich geniesse kleine Dinge viel mehr und freue mich über belanglose Erlebnisse . Mir ist klar geworden , dass dies ein Geschenk ist und auch für mich selber eine Bereicherung. Manchmal wenn ich länger keine Migräne habe, vergesse ich wieder die kleinen Dinge zu schätzen und wirklich mit offenen Augen durch den Tag zu gehen. Heute und gestern waren vielleicht kleine Erinnerungen daran dies wieder mehr zu tun .

Ich möchte euch dazu auffordern , dass wenn euch das nächste Mal etwas schlechtes passiert , euch zu fragen: “ Macht Gott mir damit vielleicht versteckt einen Gefallen ? Lässt sich nicht doch etwas Gutes aus der Situation gewinnen ?“
Manchmal kommt die Nachricht eben versteckt und ist nicht sofort ersichtlich oder verständlich.


Wochenimpuls der Jugendkommunität von Sarah

Wochenimpuls – fehl am Platz?

Im Sommer war ich mit einer Freizeit für junge Erwachsene, die vom Bibellesebund organisiert wurde auf Korsika. Letztes Wochenende hatten wir das Nachtreffen von dieser Freizeit. An dem Wochenende gab es eine Andacht zum Thema zu Hause. Zu Grunde lag der Andacht das Lied Zuhause von Max Giesinger (ihr könnt es euch ja anhören) und der Bibeltext Johannes 17, 1-26.


 Solches redete Jesus und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen: Verherrliche deinen Sohn, auf dass der Sohn dich verherrliche; 
2 so wie du ihm Macht gegeben hast über alle Menschen, auf dass er ihnen alles gebe, was du ihm gegeben hast: das ewige Leben. 
3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 
4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
5 Und nun, Vater, verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. 
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 
7 Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt. 
8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast. 
9 Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein. 
10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. 
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. 
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. 
13 Nun aber komme ich zu dir, und dies rede ich in der Welt, auf dass meine Freude in ihnen vollkommen sei. 
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hasst sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 
15 Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 
16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 
18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 
19 Ich heilige mich selbst für sie, auf dass auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.
20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 
21 dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, 
23 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. 
24 Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe die Welt gegründet war.
25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 
26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.

Johannes 17, 1-26


Ich gehe nicht auf alle Verse ein sondern nur auf die die mir besonders wichtig sind oder aufgefallen sind.
Als erstes ist mir Vers 3 aufgefallen. Da ist davon die Rede, dass das ewige Leben darin besteht zu wissen das Gott der einzig wahre Gott ist und er uns seinen Sohn gesandt hat. Ich finde das im Alltag manchmal ganz schön schwer. Manche Dinge die passieren oder Entscheidungen die ich treffe suche ich öfter Gottes Willen oder was er mir damit sagen möchte. Ein Vers der mir auch noch aufgefallen ist, ist Vers 16. Da redet Johannes davon, dass die Menschen nicht zu dieser Welt gehören sowie auch er Johannes nicht zu dieser Welt gehört. Damit ist gemeint, dass wir uns manchmal in dieser Welt nicht zugehörig fühlen. Ja wir fühlen uns manchmal auch fehl am Platz und fragen uns warum uns Gott gerade an diesen Platz gestellt hat. Wir fühlen uns überfordert und denken wir schaffen es nicht ja wir denken das wir unseren Aufgaben nicht gerecht werden. Zuletzt möchte ich noch auf Vers 23 eingehen. Da ist davon die Rede das Gott für uns da ist und uns zur Seite steht. Er liebt uns und hat uns seinen Sohn gesandt. Zum Schluss noch zwei Fragen: Wo ist dein Zuhause? Wo fühlst du dich Zuhause?

Wochenimpuls von Jasmin

Wochenimpuls- Frieden suchen

Die Jahreslosung für dieses Jahr lautet : „Suche Frieden und jage Ihm nach!“.

Was heißt eigentlich Frieden suchen? Heißt es, dass wir immer darauf bedacht sind alles zu 100% richtig zu machen, um bloß niemanden zu verletzen? Oder heißt es, dass wir uns mehr engagieren, einen Verein zum Erhalt von irgendwas gründen müssen? Finden wir wirklich Frieden, wenn wir versuchen einfach mehr zu tun, mehr zu leisten?

Vor Volkenroda habe ich ein Jahr lang hauptamtlich Jugendarbeit in meiner Gemeinde gemacht und ziemlich viel gearbeitet. Es hat mir Spaß gemacht und am Ende eines Tages war ich meistens ganz erfüllt, konnte trotzdem oft nicht schlafen, lag über Stunden wach und habe keinen Frieden gefunden. Erfolgreiche Jugendgruppen oder Gottesdienste waren toll und ich bin Gott total dankbar dafür, aber Frieden hat mir Erfolg nie gebracht. In Volkenroda hatte ich dann das Kontrastprogramm. Kaum Erfolgserlebnisse auf der Arbeit, aber Abends war ich so oft einfach friedlich. Ich konnte mich abends hinlegen, die Augen zumachen und selten hat es länger als fünf Minuten gedauert bis ich eingeschlafen war.

Der Psalm 34, aus dem die Jahreslosung kommt, fährt im 19. Vers fort mit: „Nahe ist der Herr denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.“ In meiner Gemeindezeit hab ich meine Beziehung zu Gott oft über das bewertet, was ich tue. Unterbewusst dachte ich, ich würde genug Zeit mit ihm verbringen, wenn ich den ganzen Tag in der Gemeinde arbeite und von ihm erzähle. Das war aber überhaupt nicht seine Absicht für mein Leben. Ich bin mir sicher, dass Gott es gut findet wenn wir Dinge tun, die seiner Gemeinde dienen, aber viel mehr noch möchte er unser Herz. Er möchte unser Herz genau so wie es ist. Zerbrochen und ohne Frieden. Wir können Frieden nicht in irgendwelchen Dingen finden. Frieden suchen ist nicht das gleiche wie Frieden finden. Frieden können wir nur bei ihm suchen, danach jagen, indem wir immer mehr von ihm möchten. Gibt es Bereiche in eurem Leben, in denen ihr versucht Frieden in eurem Thun zu finden?

Wochenimpuls der KVJK von Madita 

Jahreskonvent Rückblick

Vom 02.01- 04.01.2019 hielten wir unseren ersten Jahreskonvent als frischgegründete Jugendkommunität ab. Wir verbrachten unsere Zeit mit einem Rückblick auf die letzten Monate, Planung der kommenden Monate, Gemeinschaft, Gottesdienst und spontanen Tanzeinlagen.

Zu beginn unseres Konvents durften wir uns mit der „alten“ Kommunität, die sich zur  5e1ae4f2-78d6-4931-bff8-bd90821395cf    Abreise zu ihrem eigenen Konvent bereit machte, zum gemeinsamen Austausch treffen. Es war für uns alle ein großes Wiedersehen. Nach Abreise der „alten“ Kommunität „übernahmen“ wir das Kloster als Jugendkommunität. Dazu gehörte auch, dass wir die Gebetszeiten mitgestalteten. Da die Küche zu dieser Jahreszeit eine kurze Betriebspause einlegte, verpflegten wir uns selbst. Das gemeinsame Essen und Kochen schweißte uns besonders zusammen und es war von Anfang an etwas ganz natürliches gemeinsam den Tisch zu decken, zu essen und anschließend wieder aufzuräumen. Nach dem Treffen mit der „alten“ Kommunität kauften wir ein und hielten eine Zeugnisrunde zum Kennenlernen der neuen Mitglieder.

Wir ließen den Tag mit einem gemeinsamen Taizégebet ausklingen. Den nächsten Tag begannen wir mit dem Morgengebet und einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend schauten wir auf die vergangenen Monate. Nach dem Mittagessen machten wir einen ausgedehnten Spaziergang, den wir mit Waffeln und Kakao beendeten. Nach dem Abendgebet trafen wir uns in der Klosterkirche um zwei neue Mitglieder aufzunehmen, für einander zu beten, Lobpreis zu machen und um unsere Verbindlichkeit zueinander zu erneuern. Anschließend gab es Abendessen und Zeit, die einfach gemeinsam und gesellig verbracht wurde.

Am dritten und letzten Tag, starten wir wieder mit dem Morgengebet und einem Frühstück. Danach war Aufräumen angesagt und wir stellten uns alle auf den kommenden Abschied ein. Nach dem Mittagessen reisten wir langsam ab und ließen das Kloster zurück. Auch wenn es nur ein kurzes Treffen war, konnten wir uns und Gott näher kommen und uns gegenseitig ermutigen und für die nächste Zeit stärken. 

Wir freuen uns auf den nächsten Konvent und alle anstehenden Events im Kloster, bei dem einige von uns teilnehmen werden.