Vorsatz: Barmherzigkeit.

Pünktlich zum Vizewochenende kommt hier mein Wochenimpuls:

Die häufigste Frage an Silvester ist die der Neujahrsvorsätze. Mehr Sport, früheres Aufstehen, regelmäßigeres Beten sind drei der typischsten Vorsätze.
Bei mir wären ja immer noch die Vorsätze von 2016 aktuell, was bei mir eine kleine Teufelsspirale nach sich zieht. Im Januar bin ich immer noch hochmotiviert, das Ganze sinkt rasant und verläuft spätestens im März im Sand, wo mich Schuldgefühle erwarten, Selbstvorwürfe plagen und ich mir denke, dass es dann nächstes Jahr wirklich losgehe. Versteht mich nicht falsch, ich finde Vorsätze super. Hätte ich keine Ziele im Leben, würde ich vermutlich morgens nicht mehr aufstehen. Sobald ich ein Ziel erreicht habe, setze ich mir sofort das nächste. Ich möchte immer mehr über mich hinauswachsen, setze mir utopische Ziele und bin dann am Boden zerstört, wenn es doch nicht klappt. Drauf folgt die Phase, in der ich die ganze Zeit überlege, woran es gelegen haben könnte, wo ich mir alles mögliche vorwerfe und sowieso alles keinen Sinn mehr ergibt.
Fragen mich Freunde in einer ähnlichen Situation um Rat, bin ich stets diejenige, die Hoffnung versprüht und die Lage gar nicht so schlimm findet. Bei anderen bekomme ich das super hin, nur eben bei mir selbst nicht. Genau deshalb werde ich für mich persönlich die Jahreslosung in erster Linie auf mich selbst projizieren, auch wenn sie das der Meinung anderer nach nicht aussagt. Aber wie sollen wir anderen vergeben, wenn wir nicht mal uns selbst verzeihen können? Wie soll man aus Fehlern lernen, wenn man aus einer Situation ausschließlich das Negative filtert?


Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36


Ich werde dieses Jahr meine bisherigen Neujahrsvorsätze streichen und “einfach” versuchen, mit mir selber nicht zu hart ins Gericht zu gehen. Und ja, das stelle ich mir ganz bewusst nicht als Vorsatz, sondern werfe es einfach mal so in den Raum.
Würde ich das so stehen lassen, bekäme ich bestimmt von einigen Freunden zustimmende Unterstützung. Ich jedoch glaube, dass ich diesen Prozess nicht alleine schaffe und mich immer wieder im Kreis drehen werde, wenn ich Jesus nicht daran teilhaben lasse und ihn um Rat bitte.
Ich wünsche euch ein frohes, behütetes und gesegnetes Jahr 2021.
Bleibt gesund!

  • Wochenimpuls von Jule

Wochenimpuls – Gott und die Welt

Dies ist ein erstes Mal.
Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte nicht ewig überlegt, worüber ich
schreibe. Ewig Zeit hatte ich ja schließlich auch. Nun verwerfe ich mal alles Wirre, das mir die
letzten Tage durch den Schädel schwirrte.


Heute Morgen. Schule. Erste Einheit. Well, nicht ganz. Unser Informatikunterricht fände an
einem anderen Ende Weimars statt. Da bin ich also gemütlich eine halbe Stunde vom Bahnhof
dorthin gelaufen, bloß um dann zu erfahren, dass diese Einheit ausfällt. Was macht man, wenn
man eine weitere halbe Stunde zur eigentlichen Schule läuft? Hörbuch. Neues Testament.
Matthäus. Bergpredigt. Klassiker. Nice. Noch eine Weile weiter bin ich versunken in Gedanken
gen Schule gelaufen und habe über das Gehörte nachgedacht. Meine Zeit hat dann noch
gereicht, etwas zu lesen, einen Smoothie zu trinken, die kühle Brise zu genießen und nochmal
kräftig zu beten.


Da war auch schon Zeit für den Deutschunterricht. Wir sprachen über die Zeit der Aufklärung.
Das Gespräch entwickelte sich gut, bis der Glaube, nun, die Kirche des 18. Jahrhunderts,
thematisiert wurde. Viele verwechselten diese Institution mit dem Glauben und den
tatsächlichen Lehren Jesu und so versuchte ich, über einige Missstände aufzuklären. Was soll
ich sagen … beim ein oder anderen trifft nicht jedes Wort auf fruchtbaren Boden. Vor allem
bei der Frage um Leid auf unserer Erde. Die Mehrheit aber schien auf dem rechten Fuß
aufgestanden zu sein und bat offene Ohren. Ende des Liedes war, dass die Mehrheit sich einig
war, dass Gott und Wissenschaften sich einfach nicht widersprechen. Wir führten das Thema
stellenweise noch etwas aus und gegen Ende der Einheit bekamen wir noch etwas kleines zu
Lesen. Ein paar gute Texte und Worte meiner Lehrerin später schwieg urplötzlich auch der
letzte pessimistische Wannabe-Philosoph und ich spürte, dass dieses Gespräch sich gut
entwickelte (Einen kleinen Ausschnitt aus den Texten packe ich noch ins Dokument). Ich
hoffe, dass sich ein paar Leute inspiriert fühlten, den rechten Weg zu gehen.


Kein Schritt in die richtige Richtung ist vergebens.


Unser Glaube ist stark. Unser Gott ist stark. Stärker als jeder, der seinen Namen nicht preist.
Stärker noch als jeder, der spottet. Der Vater ruft seine Kinder, doch gibt es solche, die ihre
Ohren verschließen, oder seine Worte nicht verstehen. Meine Ohren, hoffe ich jedenfalls,
stehen weit offen wie Segel – bereit, sein Wort zu hören. Auch meinen Weg zu ihm will ich
weiter gehen. Das Gebet stärkt uns, unsere Ohren zu öffnen, sein Wort zu hören und es
anzunehmen und es stärkt uns, dass wir auch jeden noch so hindernisreichen Weg gehen
können – zu IHM. Lasst uns beten, für die, die den Herrn noch nicht gehört haben. Lasst sie
uns mitnehmen auf unseren Weg, oder zeigt ihnen ihren eigenen. Kein Mensch sollte enden,
ohne mit dem Herrn gelebt zu haben.

  • Wochenimpuls von Daniel He.

Wochenimpuls – Dem Feind keine Macht geben

„Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann“

1. Petrus 5,8

Ich möchte meinen Impuls diese Woche zum Thema Anfechtung und Versuchung des Teufels geben. Mir ist das in letzter Zeit immer mehr bewusst geworden, wie präsent dieses Thema doch eigentlich immer in unserem Alltag ist. Ständig fühlen wir uns irgendwie Gott so fern, überspringen Gebetszeiten und Lobpreis, weil wir uns nicht danach fühlen oder haben schlechte Gedanken über uns selbst und andere. Für mich ist es dabei total wertvoll zu wissen, dass das nicht mein Normalzustand sein sollte, auch wenn es oft so kommuniziert wird, als ob es etwas normales ist und etwas unter dem jeder leidet. Als Christen sollte das nicht unser normaler Alltag sein! Diese Dinge kommen vom Feind, der nur eine Absicht hat und zwar uns von Gottes Wahrheit abzubringen. Dabei kann unser Glaube noch so stark sein, der Teufel wird uns trotzdem versuchen zu verführen. Das hat er schließlich auch selbst mehrere Male (erfolglos) bei Jesus in der Wüste versucht. Wichtig ist aber, dass unser Glaube den Anfeindungen und Versuchungen stand hält. Dafür ist es nötig, sich bewusst zu machen, dass der Teufel unsere Schwächen genau kennt und uns mit versteckten Lügen versucht zu Fall zu bringen. Was können wir dagegen tun ? Zum Ersten ist es entscheidend , es nicht passiv über uns ergehen zu lassen und zu warten, dass bessere Zeiten kommen werden. Wir können aktiv dagegen angehen.
Gott hat uns für diesen Kampf ausgerüstet:


“ Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.“

Epheser 6, 11

Wir können uns gegen die Angriffe schützen, indem wir uns bewusst immer wieder die WAHRHEIT vor Augen führen, also Bibel lesen. Hilfreich ist auch sich seinen Schwachpunkten bewusst zu sein und Situationen, in denen die Möglichkeit besteht versucht zu werden, bewusst aus dem Weg zu gehen. Oder sich für jede dieser Lügen eine Bibelstelle heraus zu schreiben, die die Lüge „vernichtet“ und immer wieder, wenn der Teufel mich an diesem Punkt verführen will oder zweifeln lässt, die passende Stelle parat zu haben. Außerdem hilft natürlich auch immer beten, besonders auch direkt in der Situation, auch wenn wir uns dann nicht danach fühlen, sich trotzdem überwinden dazu! Und den Teufel bewusst ignorieren, sich bewusst machen, dass man gerade unter Anfeindung steht und es dennoch bewusst beiseite zu schieben. Auch wenn das alles ziemlich schwer und herausfordern ist, können wir uns immer bewusst machen, dass Jesus bereits gesiegt hat !

  • Wochenimpuls von Sarah

Wochenimpuls – God first

Hey liebe Leute,

diese Woche bin ich mit dem Impuls dran. Ich musste schmunzeln, weil ich, genau wie letztes Semester, in der ersten Uni-Woche an der Reihe war und wieder bin. Und ich musste auch feststellen, wie krass die Parallelen zur damaligen Situation sind.

Gerade sitze ich im Café, vorerst zum letzten Mal. Seit ich weiß, dass es einen erneuten lockdown gibt, möchte ich vor allem den Restaurant- und Café-Betrieb noch nutzen. Auf der einen Seite habe ich in den letzten Wochen damit gerechnet, dass wir wieder mit mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen müssen und auf der anderen Seite habe ich mein Leben fröhlich ohne Corona geplant, zum Beispiel wie meine Woche im Semester aussehen sollte: Studieren. Im Café sein. Sport machen. Wie meine Wochenenden aussehen sollten: entweder Wochenend-Seminare oder Besuch in Hildesheim empfangen/ selbst Menschen besuchen fahren.

Ja, ihr denkt vielleicht, und wieso erzählt sie das? Dass sich diese konkreten Vorhaben nun nicht realisieren werden, hat mich kalt erwischt. So kalt, dass ich mich in den letzten Tagen in ungesunden Gedankenspiralen verlor. Dass ich nicht in dieser Stadt sein mochte, weil ich das Gefühl habe, hier keine Leute zu haben, die „für mich sind“ oder diese Zeit gemeinsam mit mir durchstehen würden. Sondern jeder irgendwie ohne mich. Dies war vor einigen Tagen und seitdem habe ich Leute gesehen und mit Ihnen geredet, aber trotzdem ist es nicht so, dass ich für jemanden die „number one“ wäre – versteht ihr was ich meine? Ich dachte: wer in aller Welt bin ich ohne die anderen?

Mir kam der Gedanke: Wie wichtig ist mir die menschliche Sozialisation und spielte GOTT eine Rolle in meinem übermäßigen Sorgen? Der GOTT, der sagt, dass er mich nicht verlässt, wenn alle Menschen es tun? Ich habe realisiert, dass ich mit Gott und den Menschen gleichermaßen in Beziehung lebte. Aber Gott soll zuerst kommen und nicht die Menschen. Wenn ich nur aus Menschen lebe, was mache ich, wenn ich niemanden sehe? Ist Jesus meine erste Sozialisation – so wie es mir am besten tut – oder aber bin ich mir selbst der Nächste oder meine Familie oder mein Partner oder meine Freunde oder etwas philosophischer, die Melancholie oder die Gedanken an Sex/ die Zukunft/ die Vergangenheit? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass all jene nicht bis zum Ende tragen. Aber Jesus, der tut es. Er trägt mich durch. Ich hätte ohne (zukünftigen) lockdown nie in dieser tiefen Weise erkannt, dass ich in einem Missverhältnis von GOTT und den Menschen lebe. Ich möchte NUR aus Gott leben, denn alles andere ist trash (auf kurz oder lang). Ich habe dazu einen Vers für euch: „ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“ aus Philipper 3,8.

Ja Menschen, das ist vielleicht hard und hardcore, aber im Moment fühle ich es so. Ich möchte mich damit keinesfalls als über-geistlich darstellen & wenn Ihr denkt, Johanna was geht bei dir?!, dann sagt es bitte bitte. Es ist die Gewichtung, sind die Prioritäten, besser gesagt: DIE Priorität, die sich nur in Jesus veräußern kann. Und dann kommen die anderen Dinge, in denen es aber auch wieder um Jesus geht. Ich glaube, dass ich das gerade unnormal lerne (und unnormal lernen werden in den lockdown-times!), in erster Weise aus der Gottesbeziehung zu leben. Es wird schwer werden, nicht jeden Pups mit jemandem zu teilen. Aber wenn ich das so schreibe, merke ich auch, wie sehr ich Bock darauf bekomme, meinen Alltag, die kleinen und großen Freuden und Leiden, einfach direkt Jesus zu erzählen. Ich bin gespannt, wie er reagiert.

Wie geht es Dir damit?

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  • Wochenimpuls von Johanna

Wochenimpuls – Stolz und Weisheit

Durch den Kleinen hat sich mein Leben sehr verändert. Schlafen, Wickeln, Stillen und irgendwo dazwischen meine eigenen Bedürfnisse befriedigen. Klingt eigentlich gar nicht so schwer, zudem habe ich ja auch noch D an meiner Seite, der mich sehr unterstützt. Und doch komme ich immer wieder an meine Grenzen. Das es mir immer mal wieder an Schlaf mangelt ist jetzt nicht überraschend. Doch das ich sowohl an die Grenzen meiner Geduld, als auch Ideen was man noch machen könnte (mit dem Kleinen) hätte ich nicht erwartet. Da laufe ich verzweifelt mit wie am Spieß schreienden Baby auf meinem gefühlt fast abfallenden Arm durch unsere Wohnung und fühle mich als schlechteste Mama der Welt und denke „Herr hilf mir“. Und auf einmal kommt mir die Idee, den Kleinen anders auf den Arm zu nehmen /hinzulegen/ was auch immer und er schläft ein.

Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt zu entscheiden, was in einer bestimmten Angelegenheit zu tun ist , soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben. Ihr wisst doch, dass er niemandem sein Unvermögen vorwirft und dass er jeden reich beschenkt.
Jakobus 1:5 HFA

Was für eine Zusage.

Leider fehlt es mir oft am eingestehen, dass ich Gottes Hilfe brauche. Ich möchte es alleine schaffen und merke doch immer wieder das ich es eben nicht hinbekomme. Aber auch dann kann ich noch zu ihm kommen, ohne Vorwürfe.

Ich möchte lernen meinen Stolz zu überwinden.

Kennt ihr das auch?

  • Wochenimpuls von Michelle

Wochenimpuls – only Jesus

Heute hatte ich eine Prüfung, in der es unter anderem darum ging, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit glaubt, aber keiner die große ganze Wahrheit jemals erkennen kann. Das Thema hat teilweise meine Gedanken etwas zerstört. Auf einmal hab ich mich gefragt, warum ich geringer Mensch davon ausgehe, dass meine Wahrheit (der Glaube an Gott, JC und holy spirit) die richtige ist. Wenn Nietzsche sagt, dass Gott tot ist und Freud davon ausgeht, dass die Vorstellung von Gott nur eine kindliche Neurose und Illusion ist, bilde ich ihn mir vielleicht nur ein, damit ich meinem Dasein irgendeine Bedeutung gebe.
Aber die beiden Philosophen reden auch ein bisschen bullshit, wenn ihr mich fragt.
Weil, Gott ist halt krass und auch ziemlich lebendig, war er immer, wird er immer sein.
oft, wenn ich an theologischen oder auch wissenschaftlichen Diskussionen teilnehme, zweifle ich so schnell, vor allem an meinem Verstand. Aber sobald ich in die Bibel schaue oder mit Gott rede, dann ist alles so klar. Er ist da, er ist heilig und manche Menschen sind zu stolz um ihn wahrzunehmen. neulich, als ich so eine Krise hatte, hab ich Rahel angeschrieben und sie erwähnte einen Vers, der so bekannt, aber auch so wichtig ist:
Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben!“ Johannes 14:6
Er ist die Wahrheit. Ich hab das auch echt schon oft genug erfahren, sodass ich das mit vollem Herzen glauben kann.
Es wird immer Menschen geben, die glauben, dass sie mit ihren eigenen Ideen recht haben, sich über Gott stellen und sich für sonst wie schlau halten. Und klar, vielleicht werden wir nie die ganze Wahrheit erkennen.
Aber wir kennen Jesus und das ist das Beste, das uns passieren kann.

  • Wochenimpuls von Anna-Lena

Wochenimpuls – Barmherzigkeit

Aloah, ihr lieben Leute. 🙂
Hier kommt ein Impuls der Woche.
Ich weiß nicht, wer von euch sich daran erinnert, aber W, M, F und ich waren ja im letzten Jahr im Juni auf dem Kirchentag. Das war richtig cool und wir konnten viel über Volkenroda reden, aber worum es mir heute geht:
Eines Tages hatten wir eine Pause und sind durch ein paar Straßen Dortmunds geschlendert – an den ganzen coolen Aktionen, Musikern und Ständen von Kirchentagsleuten und vielen vielen Besuchern vorbei. Und irgendwann sind wir an einem jungen Kerl, der auf der Straßenseite saß, vorbeigelaufen. 10 Sekunden später ist M umgedreht und zu ihm hingegangen, weil sie es nicht ausgehalten hat, ihn da einfach so zu sehen und machte Bekanntschaft mit X.
Ich will hier kein Laudatio über M halten, sondern eher meine Gedanken teilen: Ich dachte mir dann so: Woah. Wie traurig ist es denn bitte, dass hier die ganze Zeit Kirchentag ist und an Tag 4 fällt einer Azubine auf, dass X echt mal neue Schuhe gebrauchen könnte und zahlt das aus ihrer Kasse.
Wie kann es denn sein, dass hunderttausend Christen auf einem Haufen sind und dass die Leute, die gezwungenermaßen am gleichen Ort sind, davon nur (das ist sicherlich überdramatisiert) Lautstärke mitbekommen?
Ich will hier auch nicht die großen Kirchenvertreter schlecht reden, die nicht ihrer Verantwortung entsprechend gehandelt haben oder so, sondern einfach sagen: Leute, wir sind Christen. Lasst uns bitte auch so handeln.
Ich muss mir da volle Lotte an die eigene Nase fassen! Ich wäre einfach vorbeigelaufen – „Ich bin ja schließlich nur eine FSJlerin und nur für Volkenroda zuständig und habe gerade Pause.“.
Aber es ist totaler Quatsch, zu glauben, irgendwer sollte da jetzt eher helfen als ich und ich wäre nicht erfahren genug oder so.

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

Diese Welt braucht uns! Und nur, weil die anderen im Raum auch Christen sind, aber nicht so handeln, legitimiert das nichts für uns. Lasst uns andere ausreden lassen, ihnen zuhören, ihnen vergeben, ihnen zweite und dritte und 49ste Chancen geben, ihnen liebevoll begegnen, nicht auf unseren materiellen Vorteil schauen. Was wir ihnen tun, das tun wir Jesus!

  • Wochenimpuls von Rahel

Wochenimpuls – Kind Gottes

Photo by Jessica West on Pexels.com

Gestern hab ich den halben Tag mit nem Mädel (grade 7) aus meiner Kirche verbracht. Und mir ist wieder mal aufgefallen, wie viel ich von Kids noch lernen kann! Und das obwohl da so vieles ist, das sie noch nicht weiß oder kann.
Ihr selbstverständliches Vertrauen wenn sie betet, ihre Direktheit: wir hatten ein Treffen mit einer handvoll Menschen aus der Kirche, sie war mit ihrem Papa dabei. Als wir uns am Ende gegenseitig gesegnet und gesalbt haben und ich ihr erklärt habe was ’salben‘ ist wollte sie dass ich die ganze Flasche Öl über ihrem Kopf ausgieße.
Und sie hat so selbstverständlich für einen jungen Mann gebetet, der krank war (es ging ihm fast zur selben Zeit wieder echt gut!).

In Johannes 1,12 steht: “Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“

Und als Kinder Gottes dürfen wir uns so benehmen – Dinge erbitten, nicht nur ein bissel (Öl auf die Stirn), sondern die volle Ladung. Nicht nur ein ‚bitte, bitte wenns geht hilf da‘ sondern wir dürfen darauf vertrauen dass Gott kann und will und gerne handelt wenn wir zu ihm kommen.

Einen Satz den ich mir vor kurzem aus einer Predigt gemerkt habe passt gut dazu: Glauben heißt mit Gott ich sehe was, das du nicht siehst zu spielen. Manchmal beschreibt Gott was, das wir noch gar nicht sehen können…. glaubst du ihm?

  • Wochenimpuls von Ruth

Wochenimpuls – Gott kennen

🌻
Kennt ihr das auch ? Ihr verbringt eine sehr lange oder intensive Zeit mit einer Person und entwickelt irgendwann eine ganz eigene “ Sprache“ und Ebene des Verstehens. Oft reichen dann schon Blicke aus und der andere weiß sofort was ihr denkt, wollt oder wie ihr euch fühlt. Andere außenstehende Personen können eure Kommunikation oft nicht nachvollziehen, weil sie eben auf einer ganz persönlichen verbundenen Weise stattfindet.
Mir ging es so auf Reisen mit Sophia als wir 3 Monate 24/7 miteinander verbracht haben. Am Ende wussten wir einfach immer ganz genau was in dem anderen vor sich ging.

So etwas hätte ich gerne mit Gott. Ich wüsste gerne immer genau was Gott gerade denkt, will oder erwartet. Und auch wenn Gott immer alles ganz genau von mir weiß, bin ich mir sicher, dass auch er will, dass ich es ihm immer erzähle und ihn um seinen Rat und Plan frage.

Gott will Beziehung mit jedem von uns führen und das eben immer und überall und nicht nur in außergewöhnlichen Situationen. Gott ist ein Gott des Alltags, der immer und überall bei uns ist und mit dem wir immer Zeit verbringen können. Ich denke, dass es wichtig ist, sich ganz bewusst im Alltag Zeit für Gott zu nehmen und das sollten auch nicht 15 min irgendwo reingequetscht sein zwischen 2 anderen Terminen.
Gott ist unser Freund und er möchte in unserem Leben Priorität sein.

Ich möchte mir vornehmen öfter bewusst mit Gott etwas zu unternehmen z.B. mit ihm spazieren zu gehen. Ich möchte ihn besser kennenlernen und ich möchte ihm mehr von mir erzählen. Außerdem will ich versuchen Gott auch in die alltäglichen Entscheidungen meines Lebens miteinzubeziehen und ihm Raum geben auch dort meine Wege zu leiten.

Gott ist eben nicht nur da, wenn wir ganz unten sind oder ganz oben, Gott ist immer da und er möchte auch immer ein Teil unseres Lebens sein.

Ich möchte euch ermutigen alltägliche Entscheidungen mit Gott zu treffen und euch im Alltag bewusst Zeit zu nehmen für Gott und bin gespannt, ob und wie sich etwas in unseren Alltag verändern wird. Vielleicht entwickeln wir auch eine ganz eigene Ebene mit Gott zu kommunizieren und können viel leichter verstehen, was sein Wille für uns ist.☀️🙏

  • Wochenimpuls von Sarah

Wochenimpuls – Gotteshäuser

Ihr Lieben, wir haben im Kloster einen krassen Kirchenbau stehen, den Christus Pavillon. Er berührt unglaublich viele Menschen und Gott kommt uns darin nah. Aber auch in anderen Gebäuden. Es gibt faszinierende Kirchen und Dome, die von der Herrlichkeit Gottes zeugen oder Gemeindezentren die eine tolle Atmosphäre haben um ins Gebet zu gehen.

Im Volksmund heißt es Kirchen sind ein Haus Gottes. Gott wohnt darin. Angelehnt ist das ganze an die Stiftshütte der Israeliten auf ihren Weg ins Gelobte Land. Hast du davon schonmal gehört? Das war ein transportables Zelt. Davor wurde zum Dank toller Dinge geopfert, z. B. Nach einer bestandenen Bibelkunde- oder Studiaufnahmeprüfung. Aber auch die Sünden der Menschen gesühnt durch Opfer um Unrecht zu bekennen und auszugleichen. (Was Jesus ein für allemal gesühnt hat.) Und in dem die Bundeslade stand. Gott soll dort zwischen den zwei goldenen Engeln auf der Bundeslade gestanden haben. Aber das Wichtigste ist, dass Gott dort ansprechbar war für die Priester und für Mose. Es sollte der *Ort der Begegnung sein.

David wollte später einen Tempel daraus bauen und sein Sohn Salomon, von dem jeder schonmal gehört hat, dass er sehr weise ist, hat es schließlich gegen 970 v. Chr umgesetzt.

Aber ist das wirklich möglich, für Gott ein Haus zu bauen? Oder war Salomon gar nicht so klug und wollte Gott in eine Schachtel aus Marmor, Zedernholz und Purpurvorhängen einpacken?

In 2. Chronik 2,5-6 schreibt Salomon an seinen Kumpelkönig Hiram aus Thyrus, das ist um die Ecke am Mittelmeer: Und das Haus, das ich bauen will soll groß sein; denn unser Gott ist größer als alle Götter. Aber wer vermag’s, daß er ihm ein Haus baue? denn der Himmel und aller Himmel Himmel können ihn nicht fassen. Wer sollte ich denn sein, daß ich ihm ein Haus baute? es sei denn um vor ihm zu räuchern. (meint coolen Stoff zu opfern)
(2. Chronik 2:5‭-‬6 DELUT)

Salomon ist sich bewusst, dass der Tempel Gott nicht fassen können wird. Spannend ist: würde man den Tempel neben den Tempel der Artimis in Ephesus oder neben die Cheopspyramide stellen die es zu dieser Zeit schon gab, wäre der Tempel ein Zwerg. Also kann hier nicht von einer Wohnung für Gott die Rede sein. Die Wohnung wäre völlig unangemessen und es bewegt sich nur in den Grenzen, was wir Menschen als Groß denken.

Allerdings wird dieser Ort besonders schön geschmückt und kostbar verziert. Gott ist uns kostbar. Dies ist vorallem als Verehrung zu betrachten.
Stell dir vor deine Freundin heiratet und du sollst auf der Hochzeit eine Rede halten. Wahrscheinlich wirst du keine kaputten Schuhe anziehen in eine Jogginghose. Wenn man etwas schönes feiern will, ist es auch stimmungsvoller, wenn der Ort angemessen geschmückt ist. Gott ist es wert, dass ein schöner Ort zur Begegnung da ist. Der Tempel wird errichtet, um Gottesdienst zu feiern.
Diese Funktion haben Kirchen und Gemeinderäume auch heute für uns.

Und es ist gleich, ob es nun in seiner herrlichen Schöpfung unter freien Himmel ist oder unter einem steinernen Himmel, der die Schöpfung kundtvoll nachbilden will.

Das wichtigste ist:
Wir kommen zusammen, feiern und preisen Gott und geben füreinander Zeugnis von seinen großen Taten.

PS: Ein Pavillon ist ja auch wie ein Zelt, das nach mehreren Seiten luftig und offen ist. 😉

  • Wochenimpuls von Daniel Ho.

Wochenimpuls – Gottes Gegenwart

Hallo Freunde des Guten Geschmacks, meine Wenigkeit ist ja nu mit dem Impuls dran.
Vor einigen Wochen schon, hatte ich wie gesagt viele Dinge um die Ohren und mein Kopf war extrem voll, ich wusste nicht wohin mit mir, mittlerweile hat sich das aber wieder ganz gut gelegt. Ich habe in dieser Zeit oft gebetet und habe auf eine Antwort gewartet, nach und nach bekam ich diese dann auch, dann hatte ich vor ca sieben Wochen ein riesiges Erlebnis. Ich hatte drei Kumpels zu Besuch, die vorher zwar Volkenroda kannten, allerdings noch nicht wirklich gesehen haben, also zeigte ich ihnen das gesamte Kloster, iwann waren wir dann am Raum der Stille angelangt, wir standen alle vor Prüfungen, Klausuren oder anderen großen Aufgaben, also habe ich gefragt wie es denn um ein Gebet steht, ob sie sich denn darauf einlassen würden und siehe da, wir haben uns hingesetzt und ich habe gute zwei Minuten ein Gebet gesprochen, dass war so unfassbar groß und schön, mich hat die Gänsehaut überrannt und es hat alle zutiefst berührt, man hat förmlich seine Gegenwart gespürt.
Anschließend sind wir noch in die Kirche und jeder hat für sich im stillen ein Gebet gesprochen, ich hatte lange keine so innige Begegnung mit Gott, jedoch seitdem immer öfters und ich frage auch viel öfter nach Rat und erhalte auch immer mehr Antworten.

  • Wochenimpuls von Dustin

Wochenimpuls – Gott hat Pläne

Folgendes habe ich in einem Buch gelesen:

Weil du noch viel Schönes vor dir hast

Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt.

Jeremia 33,3

Folgendes hat die Autorin dazu geschrieben:
In meinem Kinderzimmer hing ein großes Polster von Hillsong, der großen Kirche in Australien, die man damals nur für ihre Musik kannte. Darauf war die blonde Hauptsängerin zu sehen, wie sie vor Tausenden von Menschen sang. Und auf dem Poster standen groß die Worte: Influence and impact the world!
Für mich hat das immer bedeutet verändere und beeinflusse die Welt mit Gutem. Ich liebe dieses Poster und wünschte mir schon als Kind, diese Sängerin zu sein. Keiner wusste, was das Leben für mich bereithalten würde. Mein Vater zeigte oft auf das Poster im Zimmer und sagte zu mir: Das bist du, meine Tochter. Das wirst du mal tun.
Es machte mich verlegen, dass mein Vater so sehr an mich glaubte. Doch seine Worte gingen mir nie aus dem Kopf. Auch Jahre später nicht, als ich dann tatsächlich bei Hillsong studierte und diese Sängerin traf. Zu wissen, dass mein Vater so sehr an mich glaubte, dass er mir so etwas zutraut, hat mir Glauben gegeben, dass es wirklich möglich ist. Dass Gott auch jemanden gebrauchen kann, bei dem man noch keine besonderen Talente sieht und der noch unscheinbar wirkt.
Vielleicht fühlst du dich genauso. UNSCHEINBAR.
Und denkst dir: Was kann ich schon Besonderes? Dann mach es so, wie es in der Bibel steht: Rufe ganz laut zu Gott und lass dir wundervolle und geheimnisvolle Dinge über dich verraten!
Denn auch wenn du das Gefühl hast, dass niemand an dich glaubt, so wie es mein Vater tat, hast du immer noch deinen himmlischen Vater, dessen Meinung mehr Wert ist als jede andere.
Und er feuert dich an und denkt sich: Geh, mach das, mein Kind! Ich glaube an dich! Steh auf und lebe deine Träume! Ich möchte dir ganz viele Türen öffnen und dich ermutigen, deine Pläne zu verwirklichen! Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst!

Ich glaube manchmal sollten wir mehr auf Gott vertrauen.
Denn er hat großartige Pläne für unser Leben.

  • Wochenimpuls von Jasmin

Wochenimpuls – Das schöne Leben

Hier mal ein bisschen was Persönliches, aber ich glaube es ist wichtig, dass wir uns das bewusst machen: Ich habe in der letzten Woche so alle Gefühle durchlebt, die man sich nur vorstellen kann, weil ich gerade eine Trennung hinter mir habe. Worum es mir geht ist das, was oftmals damit verbunden ist: die Emotionen. Und ich sage euch, das waren haufenweise. Los geht es mit Trauer, Angst und Verzweiflung und einer ziemlich großen Dosis Selbstmitleid. Aber das, was noch viel schlimmer war, war die Wut. Ich wurde so wütend auf ihn und auf mich, das Ganze war wie ein riesiges schwarzes Loch und ich habe mich gefühlt, als wäre ich zu allen Dingen fähig, aber am meisten wollte ich Leute verletzen, weil ich verletzt worden bin. Ich kam zum Glück zu dem Punkt, wo ich beruhigend von außen eine Perspektive auf die ganze Situation bekommen habe. Das ist auch eine Sache, die ich immer mehr in meinem Leben lernen muss und zwar die Kontrolle von mir selbst.
Alle Emotionen, die wir haben, sind eine Stärke, wir können ausdrücken, was wir fühlen. Aber sie sind auch eine riesige Gefahr. Sie können unseren Blick auf Dinge verfälschen und uns zu Sachen treiben, die wir, nüchtern betrachtet nicht tun sollten und auch nicht wollen. So ist das zum Beispiel mit Lust und Leidenschaft in Momenten, wo wir uns geliebt fühlen wollen und unser ganzes Sein Personen hingeben, die uns nicht guttun. Oder Hass und Wut auf Menschen, weil wir nicht mit dem klarkommen, was wir selbst sind und das dann auf andere projizieren.
Und das ist nicht Gottes krasser Plan für unser Leben. Klar, wir dürfen fühlen, wir sollen fühlen und werden so weich und offen für Personen in unserem Leben. Aber wir sind nicht dazu bestimmt uns von bösen Emotionen leiten und uns so das schöne Leben verderben zu lassen. Denn Gott gibt uns seinen Geist und das ist eine unfassbar gute Kraft, die gegen die schlechten Gedanken kämpft und siegt. Jesus hat schon gesiegt, wisst ihr, das bedeutet, dass all das Böse uns gar nichts kann, wenn wir voll und ganz das Gute annehmen. In Galater 5: 16-22 findet man was dazu:

„Darum sage ich euch: Lasst euer Leben von Gottes Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können. Denn eigensüchtig wie unsere menschliche Natur ist, will sie immer das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander, so dass ihr das Gute, das ihr doch eigentlich wollt, nicht ungehindert tun könnt. […] gebt ihr eurer alten menschlichen Natur nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Unmoral, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben ebenso wie Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. […] Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung.“


An dem Abend, wo ich voller Wut und Verzweiflung war, habe ich gebetet, ich wollte nicht länger von dieser Wut beherrscht werden und schlecht gelaunt sein. Ich habe Gott gebeten mir zu helfen, dass ich wieder ruhig werde. Und das hat geklappt. Ich weiß, ich und wahrscheinlich auch ihr, wir kämpfen jeden Tag diesen Kampf wieder, ob wir blind unseren Gefühlen hinterherjagen oder uns für die schwierigere Variante entscheiden, nämlich in dem Frieden Gottes zu leben. Klar, man wird mal wütend, war Jesus ja auch, aber vor allem war er auch ein ziemlich entspannter Typ. Und ich glaube sowas will ich auch. Entspannung anstatt Chaos. Liebe anstatt Hass. Und Frieden statt Zerstörung. Amen.

  • Wochenimpuls von Anna-Lena

Wochenimpuls – Wahrheit 2.0

Liebe Leute. Hier was Aktuelles beim Impuls der Woche:
Was man heute so in den Medien hört wegen des Corona-Virus, das kann einem ja Angst machen. Wisst ihr was? Irgendwie glaube ich, das Corona-Virus gibt es gar nicht. Das haben die sich doch bloß ausgedacht.
Oder selbst wenn es so was gibt, dann auf jeden Fall gezielt von irgendwem. Bill Gates! Der hat doch Connections zu der Pharma-Industrie. Der will damit doch bloß gewinnen und uns alle zwangsimpfen und dann ist in dem Impfstoff ein Mikrochip drinnen und der dokumentiert dann alles, was wir tun und lassen und lässt Bill Gates davon wissen.

Und wenn ihr euch jetzt denkt: Woah. Was für ein Quatsch: Ich bin ganz bei euch. Ich glaube wirklich ehrlich nicht, dass das viel mit der Wahrheit zu tun hat. Und das ist wirklich schade, weil Wahrheit super wichtig ist!

Paulus schreibt an Timotheus:

2 Verkünde die Botschaft ´Gottes`! Tritt für sie ein, ob sie erwünscht ist oder nicht. Decke Schuld auf, weise zurecht, ermahne und ermutige, und lass es dabei nicht an der nötigen Geduld und an gründlicher Unterweisung fehlen. 3 Denn es kommt eine Zeit, da werden die Menschen der gesunden Lehre ´des Evangeliums` kein Gehör mehr schenken. Stattdessen werden sie sich Lehrer aussuchen, die ihren eigenen Vorstellungen entsprechen und die ihnen das sagen, was sie hören möchten. 4 Sie werden die Ohren vor der Wahrheit verschließen und sich Legenden und Spekulationen zuwenden. 5 Du aber sollst besonnen bleiben, was auch immer geschieht! Sei bereit zu leiden; erfülle unbeirrt deinen Auftrag als Verkündiger des Evangeliums; übe deinen Dienst mit ganzer Treue aus.

2. Timotheus 4, 2-5

So. Da haben wir unseren Auftrag. Wir sollen aufstehen für die Wahrheit und an ihr festhalten. Und das nicht nur in Corona-Fragen, sondern ganz allgemein. Vor allem in Jesus-Fragen, aber auch in ethischen Fragen, „Lifestyle“-Fragen.

Das führt uns unumgänglich zu der Frage: Was ist denn nun wahr? Was ist unumstößlich, was steht fest, worauf kann ich mich verlassen? Welcher Lifestyle ist nicht nut gerade hip, sondern hat auch Bestand?
Auf unsere Systeme bezogen: Wie kann ich wissen, dass das Fundament unserer Gesellschaft, unsere Werte zum Beispiel, das Richtige ist? Die Leute, die diese Gesetze aufgeschrieben haben: Woher wollen die denn gewusst haben, was jetzt das Richtige, das Wahre ist? Woher nehme ich mir das Recht, zu glauben, ich würde die Wahrheit in verschiedensten Belangen kennen?

Und wenn ich jetzt Atheist wäre, würde ich mir denken: Tja. Keine Ahnung.
Aber ich bin kein Atheist, sondern ich hab Gott. Und der gibt mir zum Glück gute Dinge zum Nachprüfen an die Hand, die ich hier nur supersuperkurz erwähne:

  1. Den Heiligen Geist, der sich da manchmal zu Wort meldet und Unwahrheit enttarnt.
  2. Die Bibel, in der ganz handfest Wahrheit steht. Und daraus resultierende Kenntnis über Gottes Wesen, an der wir überprüfen können, ob Handlungen gut sind oder nicht (What would Jesus do?).
  3. Unseren Verstand. Zum Evidenzen Überprüfen, Disktutieren und Glaubwürdigkeit Herausfiltern.

Vermutlich steht nirgendwo in der Bibel, was es eigentlich mit diesem Corona-Virus auf sich hat. An der Stelle zieht also vor allem Punkt 3 (und 1?). Trotzdem sehe ich auch da unsere Aufgabe, uns nicht beirren zu lassen und Wahrheit eine hohe Priorität zu geben. Und dazu will ich uns alle damit ermutigen. 🙂💪🏻

  • Wochenimpuls von Rahel

Wochenimpuls – die Bibel

Hallo ihr Lieben, hier kommt mein kleiner Impuls an diesem Zwischentag, der irgendwie ein bisschen seltsam ist. Der Theologie Sigfried Zimmer sagt über die Bibel:

„Ihre geistliche Autorität steht über der Vernunft, der Philosophie, der Wissenschaft, der Psychologie bzw. Therapie, über allen politischen Theorien und Ideologien.“

Sigfried Zimmer

Dieses Zitat las ich schon vor einiger Zeit und es hat mich sehr beeindruckt.
Ich habe über einen längeren Zeitraum nie in der Bibel gelesen. Früher habe ich das täglich gemacht, aber da war es eher eine Pflichterfüllung. Oft war ich auch nach dem Lesen frustriert und konnte nichts mit dem Text anfangen. In dieser Woche habe ich wieder damit angefangen und es hat mir sehr gut getan. Es fällt mir leichter, die Texte wie zum ersten Mal zu lesen und meine alten Interpretationen beiseite zu schieben und mich ganz neu damit zu beschäftigen. Auch wenn ich nicht alles verstehe oder mir manche Sachen nicht gefallen, die ich lese, und sich mein Bibelverständnis in den letzten Jahren geändert hat, hat die Bibel aus meiner Sicht eine ganz besondere Kraft, die ich nicht in Worte fassen kann. Sie inspiriert mich oft sehr, erdet mich und ich kann mich durch sie auf das wesentliche besser konzentrieren.
Ich bin sehr dankbar, dass ich wieder lesen kann.
Wie geht es euch damit?

  • Wochenimpuls von Johanna D.